Pressemitteilung: Tickende Zeitbombe

Kreislinke fordern vollständige Bergung des Giftmülls in der Stocamine

Mit Bestürzung haben die Linken des Kreisverbandes Breisgau-Hochschwarzwald von der Meldung Kenntnis genommen, dass die Giftmülldeponie Stocamine versiegelt werden soll. Noch immer lagern 42 Tonnen toxische Abfälle, darunter Zyanid, Asbest und Arsen, in der in einer ehemaligen Kalimine in einem Salzstock sich befindenden Sondermülldeponie. Und das in Nachbarschaft zu dem Grundwasservorkommen in der Oberrheinischen Tiefebene, welches zu den bedeutendsten in Europazählt. „Zwischenzeitlich haben sich die schon lange geäußerten Befürchtungen bestätigt, dass sich der Salzstock bewegt und dass bereits Wasser in die ehemalige Kalimine eingedrungen ist“, so LISB-Kreisrat und Kreisvorstandssprecher Rolf Seifert. Deshalb birgt eine Versiegelung der Deponie unermessliche Gefahren und ist ein ökonomisches Verbrechen an den künftigen Generationen. „Die Stocamine ist eine tickende Zeitbombe“, so Vorstandsmitglied Moritz Kenk. Deshalb schließen sich die Kreislinken mit Nachdruck den Forderungen der zahlreichen Umweltverbände beiderseits des Rheins nach einer sofortigen und vollständigen Bergung des brandgefährlichen Giftmülls aus der Stocamine an.

Rolf Seifert, Sprecher des Kreisverbandes Breisgau-Hochschwarzwald der Linken