DIE LINKE ist besorgt um die Zukunft der Rosmann-Klinik in Breisach

Rekommunalisierung und Option für binationales Krankenhaus gefordert

Die Situation um die Rosmann-Klinik in Breisach spitzt sich immer mehr zu und wird immer dramatischer. Der Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald der Partei DIE LINKE macht sich große Sorgen um den Fortbestand der Klinik, so Linken-Sprecher Moritz Kenk. Die undurchsichtige Personalpolitik – Verträge werden nicht verlängert, offene Stellen nicht besetzt, Schließung von Abteilungen – lässt befürchten, dass die Klinik ausgeblutet und gar ganz geschlossen werden könne, um dazu noch eine Prämie für die Klinik Schließung zu erhalten. Deutschlands größtem Klinikbetreiber Helios, der dem Bad Homburger DAX-Konzern Fresenius angehört und auch die Klinik in Breisach betreibt, gehe es mehr um Profitsteigerung für seine Aktionäre als um eine nachhaltige und wohnortnahe medizinische Grund- und Regelversorgung der Bevölkerung, so Rolf Seifert, LISB-Kreisrat und Landtagskandidat der Linken.

DIE LINKE fordert deshalb eine dringend notwendige Rekommunalisierung der Breisacher Klinik mit der Option eines binationalen deutsch-französischen Krankenhauses, das auf Grundlage des Aachener Vertrags möglich sei, wie Tobias Pflüger, MdB und Mitglied der Deutsch-Französische Parlamentarischen Versammlung, betont. Großes Interesse daran besteht auch auf elsässischer Seite.

DIE LINKE fordert den Kreistag als Mitgesellschafter der Klinik dringend auf, sich diesen Fragen zu stellen und Wege zur Rekommunalisierung und zur Option für eine binationale Klinik einzuschlagen.