Kreistag lehnt mal wieder Sozialticket ab

CDU und Freie Wähler sagen es wäre kein Geld da und senken dann die Einnahmequelle des Kreises

Wenn es nicht so traurig wäre:In der letzten Kreistagssitzung wurde mal wieder über das Sozialticket verhandelt.

Auch unser Kreisverbandssprecher Moritz Kenk war mit weiteren Freiburg Genossen vor Ort um nochmal vor dem Kreistag für die Annahme zu werben.

Was dann auf der Kreistagssitzung geschah stimmt uns nachdenklich:

Nachdem das Sozialticket abgelehnt wurde, weil es angeblich zu teuer sei, (übrigens bei gleichzeitiger Einführung eines Jobtickets für die Mitarbeiter) stimmte durch CDU und Freie Wähler eine Mehrheit der Kreisräte für die Absenkung der Kreisumlage. Also der Haupteinnahme-Quelle des Kreises.

Dies hat auch den unschönen Nebeneffekt, dass künftig die Krankheitsvertretung in der Kreisverwaltung wegfällt.

Diese Sitzung zeigte einmal mehr:

Das Argument, dass das Sozialticket zu teuer sei, ist eindeutig nur vorgeschoben.

In Wahrheit fehlt es der herrschenden konservativen Mehrheit im Kreistag schlicht am politischen Willen auch ärmere Menschen gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.

Da die konservativen Kräfte im Kreistag sich einer gesellschaftlichen Teilhabe von ärmeren Menschen verweigert, sind nun die Kommunen vor Ort gefragt.
Dazu werden wir auch nächstes Jahr aktiv werden!