Eine moderne Linkspartei im Finanzkapitalismus (1)

11. Juli 2014  Theoretische Beiträge

von Dr.Peter Behnen

 

Durch die Gründung der Partei „Die Linke“ wurden die politischen Verhältnisse in der Bundesrepublik nachhaltig verändert. Diese Veränderung wurde ermöglicht durch eine Protestbewegung gegen die sogenannte Agenda 2010. Die damals herrschende Koalition aus SPD und den Grünen hatte versucht, durch eine Senkung der „Lohnnebenkosten“ die angeblich zu geringe Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu steigern. In einer breiten Protestbewegung gegen die Politik des Sozialabbaus hatten sich verschiedene linke Strömungen neu formiert Ganzen Beitrag lesen »

Wirtschaftliche Perspektiven in der Eurozone

25. Juni 2014  Kommentare

Ein Kommentar von Dr. Peter Behnen

Der wirtschaftliche Optimismus ist verflogen. Das gilt zum Einen für die US-Wirtschaft, die erstmals seit drei Jahren im ersten Quartal 2014 wieder geschrumpft ist. Aber auch die Eurozone kommt über ihre Konjunkturschwäche nicht hinweg, hier lag das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts im ersten Quartal bei nur 0,2 Prozent. Angesichts dieser Entwicklung entsteht die Frage, wie die geldpolitischen und wirtschaftspolitischen Akteure reagieren werden bzw. reagieren müssten?

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DIE LEITZINSSENKUNG DER EZB -HISTORISCHE ENTSCHEIDUNG ODER SYMBOLISCHE GELDPOLITIK?

25. Juni 2014  Kommentare

Ein Kommentar von Dr. Peter Behnen

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren Leitzins auf den historischen Tiefstand von 0,15% gesenkt. Zudem müssen Banken einen Strafzins von 0,10% entrichten, sofern sie ihre Gelder bei der EZB parken. Die EZB gab bekannt, dass sie bis mindestens 2016 den Banken Gelder zum Festzins zur Verfügung stellen will, wenn sie sie abrufen. Die EZB hofft, dass die Banken ihre Gelder als Darlehen an vor allem mittelständische Unternehmen vergeben werden.

Die Reaktion bei vielen Ökonomen auf diese Maßnahmen der EZB fiel allerdings verhalten aus. Es wird nicht mit einer spürbaren Ausweitung der Kreditvergabe der Banken gerechnet. Das liegt vor allem daran, dass die Kreditnehmer wegen geringer Erwartungen an den Absatzmärkten nicht die erforderliche Nachfrage nach Krediten entfalten werden. Zum anderen werden viele Banken die billigen Gelder dazu benutzen, ihre Bilanzen zu bereinigen. Insofern wird die Hoffnung der Euroländer mit schleppender Konjunktur nun zu einer Trendwende zu kommen eine Illusion bleiben.

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