LINKE im Markgräflerland

DIE LINKE im Breisgau-Hochschwarzwald wählt einen neuen Vorstand und bereitet sich auf die Kommunalwahlen 2019 vor

Kreisvorstand Breisgau Hochschwarzwald

Auf der Mitgliederversammlung am 11.11.2017 wurde ein neuer erweiterter Vorstand gewählt. Der Kreisverband reagierte damit auf die steigenden Mitgliederzahlen und die wachsenden Aufgaben nach der Bundestagswahl 2017.

DIE LINKE konnte überall in den Wahlkreisen des Landkreises deutlich gestiegene Wahlergebnisse erzielen und stieß an ihren Infoständen durchwegs auf reges Interesse an ihrer politischen Arbeit und ihren Positionen.

Den Kandidaten Prof. Dr. Lothar Schuchmann und David Trunz wird herzlich gedankt. Tobias Pflüger, der für die Region in den Bundestag einzog, gratuliert der Kreisverband zur Erringung des Mandats.

Im neugewählten Kreisvorstand sind jetzt die bisherigen Vorstandsmitglieder Gerd Pusch-Zagler und Gerhard Steinhart. Neu im Vorstand sind Adelheid Sprondel, Markus Jacobs und Sigbert Kunze. Nicht mehr angetreten war Delf Krohm, dem für seine hervorragende Arbeit gedankt wurde.

Aufgaben den neuen Vorstands und der Partei insgesamt sind die Vorbereitungen der Kommunalwahlen 2019. Ziel ist es mindestens in den Kreistag einzuziehen, um sich hier den vielfältigen sozialen Problemen im Kreis anzunehmen und den Menschen eine linke, alternative und kritische Stimme vor Ort zu geben. Dabei wird die LINKE voraussichtlich mit offenen Listen antreten, auf der auch sozial-engagierte Nicht-Parteimitglieder antreten dürfen und sollen. Ein Wahlprogramm wird im Laufe des kommenden Jahres erstellt und diskutiert werden. Wichtiges Thema wird weiterhin sein, endlich ein Sozialticket im Landkreis durchzusetzen. Außerdem soll die Arbeit weiter regionalisiert werden und die bisherigen Linken Treffs in den Orten Müllheim und Kirchzarten um Ortstrukturen auch am Kaiserstuhl und in Bad Krozingen erweitert werden.

 

Sozialticket für den Landkreis – jetzt auch als Onlinepetition

SozialticketFür die Einführung eines Sozialtickets kann man nun auch bequem per Onlinepetition unterschreiben:

Hier ist der Link:

Online-Petition Sozialticket für den Landkreis Breisgau Hochschwarzwald

Wer noch nicht unterschrieben hat, den bitten wir zu unterschreiben.

Bitte, leitet diese Petition auch an möglichst viele Freunde und Bekannte weiter.

Die Sache um die es geht:
Bericht der Badischen Zeitung

Badische ZeitungBREISGAU-HOCHSCHWARZWALD (BZ). Für ein Sozialticket im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald haben sich Verbände, Initiativen und Parteien aus dem Kreisgebiet zu einem Bündnis zusammengeschlossen. In einem Brief an Landrätin Dorothea Störr-Ritter und die Kreisräte fordern sie ein bezuschusstes Ticket für den öffentlichen Nahverkehr nach Vorbild der Stadt Freiburg
für Bezieher staatlicher Transferleistungen.

In dem Schreiben wird erläutert, dass Bezieher von Hartz IV, Grundsicherung, Wohngeld und Berechtigte nach dem Asylbewerberleistungsgesetz eine vergünstigte Monatskarte für 32,50 Euro statt 52,50 Euro oder eine Zwei-mal-Vier-Mehrfahrtenkarte zum halben Preis von 8,05 Euro erwerben können. Bereits im ersten Monat seien in Freiburg 5600 verbilligte Regiokarten verkauft worden, was einer Quote von fast 40 Prozent der Berechtigten entspreche. Aufgrund der Fläche im Kreis seien die Menschen hier auf Mobilität angewiesen, um am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Wer ALG II beziehe, dem stünden gerade mal 25,14 Euro für Verkehr monatlich zur Verfügung. Dies decke nicht einmal die Hälfte der Kosten für die Regiokarte. Ganzen Beitrag lesen »

Rentenpolitik

Am Donnerstag dem 27.07.2017 hat  Reiner Wolf mit uns das
Thema „die Rentenpolitik der LINKEN“ vertieft. 

Rentenpolitik der LINKENRentenpolitik Müllheim

 

Auch wenn man bereits vieles darüber weiß, gibt es darin noch brisante Bereiche, über die kaum in der Öffentlichkeit gesprochen wird.

Z.B.: die Betriebsrente nach Andrea Nahles SPD. Eine private Rentenvorsorge, die wie die „Riesterrente“ den Namen nicht verdient, weil sie sich noch ungünstiger für den Arbeitnehmer auswirkt. Sie bietet lediglich dem Arbeitgeber und den Versicherungen die sie verkaufen Vorteile. Sie schwächt zusätzlich die Sozialkassen, da der Arbeitgeber auf diese Beträge keine Sozialabgaben leistet!
Der Arbeitnehmer zahlt doppelt und dreifach drauf, denn falls er jemals etwas aus dieser Betriebsrente herausbekommt, hat er darauf noch Steuern zu bezahlen.

Sehr informativ ist auch diese Publikation der Rosa Luxemburgstiftung:

https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Argumente/lux_argu_7_Rentenpolitik.pdf

Und auch die Webseite des Bundestagsabgeordneten der LINKEN und Rentenexperten Matthias W. Birkwald ist immer einen Besuch wert:

http://www.matthias-w-birkwald.de/