Kommentare

Globale Ökonomie, die Eurozone und internationale Konflikte.

31. Juli 2014  Kommentare

von Dr.Peter Behnen

 

Es kann im Jahre 2014 international nicht von einem Konjunkturaufschwung ausgegangen werden. Das lässt sich sehr gut zeigen, wenn die ökonomische Entwicklung der wichtigsten kapitalistischen Länder durchgegangen wird. Für das Wachstum der USA ist festzustellen, dass es gegenwärtig sehr schleppend verläuft. Der Internationale Währungsfonds (IWF) beispielsweise geht davon aus, dass für die USA 2014 nur ein Wachstum von 1,7 Prozent zu erwarten ist. Ganzen Beitrag lesen »

Wirtschaftliche Perspektiven in der Eurozone

25. Juni 2014  Kommentare

Ein Kommentar von Dr. Peter Behnen

Der wirtschaftliche Optimismus ist verflogen. Das gilt zum Einen für die US-Wirtschaft, die erstmals seit drei Jahren im ersten Quartal 2014 wieder geschrumpft ist. Aber auch die Eurozone kommt über ihre Konjunkturschwäche nicht hinweg, hier lag das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts im ersten Quartal bei nur 0,2 Prozent. Angesichts dieser Entwicklung entsteht die Frage, wie die geldpolitischen und wirtschaftspolitischen Akteure reagieren werden bzw. reagieren müssten?

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DIE LEITZINSSENKUNG DER EZB -HISTORISCHE ENTSCHEIDUNG ODER SYMBOLISCHE GELDPOLITIK?

25. Juni 2014  Kommentare

Ein Kommentar von Dr. Peter Behnen

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren Leitzins auf den historischen Tiefstand von 0,15% gesenkt. Zudem müssen Banken einen Strafzins von 0,10% entrichten, sofern sie ihre Gelder bei der EZB parken. Die EZB gab bekannt, dass sie bis mindestens 2016 den Banken Gelder zum Festzins zur Verfügung stellen will, wenn sie sie abrufen. Die EZB hofft, dass die Banken ihre Gelder als Darlehen an vor allem mittelständische Unternehmen vergeben werden.

Die Reaktion bei vielen Ökonomen auf diese Maßnahmen der EZB fiel allerdings verhalten aus. Es wird nicht mit einer spürbaren Ausweitung der Kreditvergabe der Banken gerechnet. Das liegt vor allem daran, dass die Kreditnehmer wegen geringer Erwartungen an den Absatzmärkten nicht die erforderliche Nachfrage nach Krediten entfalten werden. Zum anderen werden viele Banken die billigen Gelder dazu benutzen, ihre Bilanzen zu bereinigen. Insofern wird die Hoffnung der Euroländer mit schleppender Konjunktur nun zu einer Trendwende zu kommen eine Illusion bleiben.

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